Feedreader KW 20/2013

May 14

Spiegel: EU erwägt Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/eu-erwaegt-abschaffung-von-ein-und-zwei-cent-muenzen-a-899824.html na endlich!

 

May 15

Dilbert zum Thema Führungsstärke

http://dilbert.com/strips/comic/2013-05-15/

Anke Gröner über Die Macht von Musik

http://www.ankegroener.de/?p=19110

Fefe meint: Für Adblock Plus hat sich die Kampagne der Verlage jedenfalls gelohnt.

http://blog.fefe.de/?ts=af6c94cb

 

May 16

noch mal Fefe zum Thema Smartphones ohne Schickimicki-Gedöns:

„Wenn andere Leute ein Geschäftsmodell daraus machen, dein Gerät zu verkaufen, aber ohne die ganzen Zugaben, von denen dir deine PR-Flachpfeifen erklärt haben, dass es der Differenzierung im Markt hilft, … wäre das nicht der perfekte Moment für die Einsicht, dass NIEMAND DIESE GANZE SCHEISSE HABEN WILL, die du deinen Kunden da überhilfst?“

http://blog.fefe.de/?ts=af6ae1ff

Urteil: Übliche Arbeitszeiten gelten für alle

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/arbeitsrecht-betriebsuebliche-arbeitszeiten-gelten-fuer-mitarbeiter-a-900099.html Gut zu wissen.

Fefe weist auf nette FDP-Plakate hin: Gut gemacht, FDP!

http://blog.fefe.de/?ts=af6adfab

Dilbert und interne Beschwerden

http://dilbert.com/strips/comic/2013-05-16

Herr Silencer und die Kohlehydrat-Allergie

http://silencer137.wordpress.com/2013/05/16/bitte-danke-nein/

Die Welt des Wissens zum A&F Vorfall:

http://weltdeswissens.wordpress.com/2013/05/16/mittelfinger-raus/

Ein Filmtipp: The Wicked Lady (1945) “If I can’t live while…

http://redscharlach.tumblr.com/post/50601309684/the-wicked-lady-1945-if-i-cant-live-while-im

Kleine Nichtigkeiten: wenigstens seinem typ bleibt er treu

http://www.belauscht.de/2013/wenigstens-seinem-typ-bleibt-er-treu/

Und ein Zubereitungstipp für Spargel bei Frau Jupiter:

http://fraujupiter.blogspot.com/2013/05/weier-spargel-klassisch-mog-i-di-ned.html

Leseempfehlung: “Yofi oder Die Kunst des Verzeihens” von Oliver Bantle

»Was geht dich das eigentlich an?«, schnauzte Yofi. Meru hielt inne und drehte sich dem Enkel zu. »Mach dir darüber keine Sorgen: Ich entscheide selbst, was mich etwas angeht.«

»Ja, falls dein Rivale anwesend ist und tatsächlich gegen dich kämpft. Wut hat einen Sinn! Man braucht sie, um sich wehren zu können. Wenn dein Feind aber nur in deinem Kopf existiert, dann richtest du sie gegen dich. (…)«

»Er hätte die Fische aufheitern oder durch den Boden sickern können. Es wäre möglich gewesen, in einem Wasserloch aufzutauchen, auf dem Rücken eines Elefanten an Land zu gehen und mithilfe der Sonne eine weitere Flugreise anzutreten. Bei alledem hätte der Tropfen sein Bestes geben können. Nur eines vermochte er nicht: den Fluss zu lenken (…)

»Jetzt atme ein Bild aus, auf dem deinem Feind anzusehen ist, dass er seinen Traum wahr gemacht hat.« Yofi sah Antros beim Abstieg vom Hohen Berg und ließ die Luft ausströmen. Nach ein paar Atemzügen wurde es warm in seiner Brust.

»Verzeihen ist leider in Verruf geraten. Du musst nicht gut finden, was Antros getan hat.«

»Du musst niemals zulassen, dass dich jemand verletzt. Du musst auch nie wieder mit Antros reden. Du darfst sein Feind bleiben. Wenn du willst: lebenslang.« »Ich dachte, ich soll ihm vergeben …?« »Verzeihen heißt: aufhören, sein eigenes Herz zu verletzen. (…)«

Wenn du erst damit aufhörst, dich selbst zu verletzen, wenn Antros dich vorher um Verzeihung bittet, verleihst du ihm äußerst viel Macht. Entscheidend sollte aber nur sein, wie sehr du dich magst.

Leseempfehlung: “Religionen der Menschheit” von Michael Blume

Nichtjuden können also als „Kinder Noahs“ betrachtet werden und durch das Führen eines gottgefälligen Lebens durchaus auch „Anteil an der kommenden Welt“ erlangen. Schon im alten Tempel und später auch in den Synagogen gab es Plätze für „Gottesfürchtige“ – Nichtjuden, die dennoch den Einen Gott verehrten. Und wer heute zum Judentum übertreten will (was möglich ist), wird entsprechend sogar darauf hingewiesen, dass dies gar nicht notwendig sei, um vor Gott zu bestehen – es sei als Jude sogar unter Umständen viel schwieriger!

Auf seinen Sohn Isaak beziehen sich die Juden – und auf seinen anderen Sohn Ismael die Muslime. Isaaks Sohn Jakob rang laut 1. Buch Mose (Genesis) 32.23 – 33 tapfer mit Gott in Menschengestalt (oder, wie spätere Gelehrte interpretierten: einem Engel) und erhielt zur Belohnung den Namen Israel – Gottesstreiter.

Ab etwa 1000 v.Chr. entstand das (Stammes-)Königreich Israel, das schließlich in das südliche „Juda“ mit der Hauptstadt Jerusalem und das nördliche „Samaria“ zerfiel.

Das Judentum grenzte sich nun stärker von anderen Religionen ab, verarbeitete aber zugleich auch viele Elemente (etwa die Vorstellung eines bösen Widersachers Gottes) aus dem persischen Zoroastrismus. Die deutlichere Abgrenzung galt auch den Samaritanern, die auf dem Berg Garizim einen eigenen Tempel errichteten.

Während einer kurzen Zeit der Unabhängigkeit verbanden die Hasmonäer die politische und hohepriesterliche Macht und zerstörten 125 v. Chr. auch den konkurrierenden Tempel auf dem Garizim. Bis heute leben noch einige Hundert Samaritaner an der Stätte und entsenden einen Vertreter ins palästinensische Parlament.

Heute weist der Staat Israel vor allem aufgrund der schnell wachsenden, streng religiösen Gemeinschaften als einziger, westlicher Staat stabil mehr als zwei Geburten pro Frau auf. Weltweit leben derzeit etwa 15 Millionen Menschen, die von einer jüdischen Mutter geboren wurden oder zum Judentum konvertierten und also „halachisch“ als Juden gelten, davon knapp die Hälfte in Israel.

Seit dem siebten Jahrhundert vor Christus ist das Sternsymbol belegt, das später als Magen David, „Schild Davids“, bezeichnet wurde und mit vielfachen Bedeutungen belegt wurde: So verweisen die zwölf Zacken auf die Stämme Israels, die sechs Dreiecke auf die Schöpfungstage, das Sechseck in der Mitte auf den Schabbat usw. Über lange Zeiten als Schutz-Talisman sowohl von Juden wie auch Christen und Muslimen genutzt, entwickelte sich der Magen David langsam zum Symbol des Judentums analog zum christlichen Kreuz (etwa an Synagogen).

Die Erschaffung der Welt wird auf das Jahr 3761 vor der christlichen Zeitrechnung datiert. Der Neujahrstag Rosch Ha-Schana (im Spätsommer) leitet zehn Tage der Umkehr zu Gott ein und endet mit dem Versöhnungstag Jom Kippur. (Aus dem jiddischen (deutsch-jüdischen) Neujahrsgruß „A gude Rosch!“ entwickelte sich übrigens der allgemeine Neujahrsgruß „Guter Rutsch!“)

Und tatsächlich wies der Neuroanatom Detlef Linke (1945 – 2005) darauf hin, dass ein vokalarmes Alphabet wie das (Alt-)Hebräische nur gelesen werden könne, indem die Lesenden Wort für Wort die Vokale einfügten. Dies wird vorwiegend in der rechten Gehirnhälfte geleistet, weswegen sich Hebräisch (und ebenso z.B. das ebenfalls vokalarme Arabisch) leichter von rechts nach links („linksläufig“) lesen lässt. Und: In dieser intensiven Gehirnleistung könnten die Lesenden buchstäblich versinken, insofern sie nicht durch zusätzliche Bilder, Töne oder weitere Ablenkungen überfordert und gestört würden. Nach Linke war es also geradezu zu erwarten, dass sich Hebräisch-Lesende zunehmend von Bildkulten abwenden und einen transzendenten, sich über die Schrift offenbarenden Gott entdecken würden. Mehr noch: Es sei kein Wunder, dass nach der griechischen Übersetzung der Bibel in die „Septuaginta“ im ersten Jahrhundert vor Christus die Tradition herausgefordert wurde. Griechisch ist vokalisiert und wird vor allem in der (analytischeren) linken Hirnhälfte verarbeitet, weswegen sich die Schriftrichtung auch ins „rechtsläufige“ ändert. Die beglückenden Schrifterfahrungen seien so nicht mehr zugänglich gewesen, griechisch Lesende hätten zunehmend wieder nach bild- und gefühlsreichen Ergänzungen gesucht – und diese schließlich häufig in den dramatischen Passionserzählungen Jesu gefunden.

In überlieferten Aussagen und der von gegenseitigem Respekt geprägten Begegnung etwa mit dem gottesfürchtigen, aber sicher nicht jüdischen Hauptmann (Zenturio) von Kafarnaum wird auch deutlich, dass Jesus klassisch-jüdisch keine Notwendigkeit gesehen hatte, Nichtjuden zu bekehren.

Als sich an Schawuot immer mehr Menschen zu dieser Lehre bekannten, entstand das christliche Pfingstfest – sozusagen der Geburtstag der Kirche.

Die Umwandlung zu Staatskirchen (z.B. in Armenien bereits um 301 n.Chr., ebenso in Äthiopien usw.) veränderte jedoch nicht nur die Strukturen und Machtverhältnisse, sondern führte auch zum Zustrom vieler Neuchristen aus den etablierten Oberschichten an die Taufbecken. Die Kirchen wurden prunkvoller und rückten zugleich von ihrer Basis aus Armen und Bedrängten stärker an die Seite der Reichen und Herrschenden. Bis heute schwanken christliche Traditionen immer wieder zwischen solchen Bündnissen mit staatlichen Herrschern und der Glut der frühen Sozial- und Reformbewegung.

Heute gehören mehr als zwei Milliarden Menschen, fast jeder dritte Erdenbürger, einer der abertausenden Kirchen an, die sich auf Jesus beruft – etwa die Hälfte davon der römisch-katholischen Kirche. Während das Christentum in Europa durch Austritte und Geburtenarmut schrumpft, wächst es in Asien und Afrika weiterhin

Wie aber signalisierten sich Christen vor der Durchsetzung des Kreuzes ihre Glaubenszugehörigkeit? Ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. ist die Verbindung der römischen Zeichen X und P belegt, die griechisch als Chi und Ro für Christos gelesen und als Versprechen des Friedens (Pax) des gekreuzigten Christus (X) verstanden werden konnten. Populär war aber auch der Fisch, war doch schon der biblische Prophet Jona erst von einem gigantischen Fisch verschlungen und dann doch zur Erfüllung seiner Mission wieder freigekommen. Entsprechend sei Jesus in den Tod gegangen und aus diesem auferstanden. Und wieder fand sich eine (möglicherweise als Geheimzeichen verwendete) Wortbedeutung: Das griechische Wort für Fisch Ichthys konnte als Abkürzung für „Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter“ verstanden werden. Heute verstehen viele nur noch Nordsee…

„Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“

Die Forschungen sind noch nicht abgeschlossen, doch scheint es, als hätte gerade die allzu lange Verschmelzung von religiöser und politischer Macht die eindrucksvolle Blüte islamischer Hochkultur langsam in eine Stagnation übergehen lassen. Dagegen gelang es in Europa insbesondere im Gefolge der Reformation, Kirchen, Staaten, Wirtschaften und Wissenschaften klarer zu unterscheiden und dadurch voneinander zu befreien: Christliche Kirchen entwickelten Wettbewerbsdynamiken, die Staaten entfalteten säkulares und schließlich demokratisches Recht, die Marktwirtschaft entfesselte Wellen von Innovation und Industrialisierung und die Wissenschaften revolutionierten Weltbilder und Technologien.

Das heute bekannteste Symbol für die islamische Welt, die Mondsichel („Halbmond“), hat sogar eine ganz besondere und durch viele Zeitalter reichende Geschichte hinter sich. Sie war bereits in der Bronzezeit – zum Beispiel auch auf der Himmelsscheibe von Nebra – weit verbreitet. In der Antike wurde sie beispielsweise mit Göttinnen wie der römischen Artemis und der griechischen Diana identifiziert. Mit der Verschmelzung des Christentums mit den nachbronzezeitlichen Sonnenreligionen ging auch diese Symbolik in das Christentum ein (vgl. Kap. 2.5). Eine besondere Rolle spielte dabei eine Aussage der Johannesoffenbarung (Apokalypse, Vers 12,1), die auf Maria bezogen wurde: Dann war am Himmel eine außergewöhnliche Erscheinung zu sehen: Eine Frau, die mit der Sonne bekleidet war; unter ihren Füßen hatte sie den Mond und auf dem Kopf trug sie einen Kranz von zwölf Sternen. Maria mit Sternen und Mond wurde zu einem zentralen, christlichen Motiv. Der unter ihren Füssen liegende Halbmond wurde zum Symbol des oströmischen Byzanz, später Konstantinopel.

So komplex die menschliche Geschichte ist, so schält sich doch ein Hauptmotiv heraus: Die Präsenz vieler junger Männer ohne Aufstiegs- und Familienchancen, der so genannte Jugendüberhang (engl. Youth Bulge). Wo immer ein solcher Überhang entsteht, werden sich Teile dieser Bevölkerungsgruppen politischen Bewegungen anschließen, die Eroberungen verheißen – sei es in Form von Stammes-, National- oder Religionskonflikten. Umgekehrt werden sich in Kleinfamilien, die keine Söhne „übrig“ haben, sehr schnell friedfertige Auslegungen durchsetzen – durch Kriege haben diese viel zu verlieren und wenig zu gewinnen.

Bald geht’s los! New Orleans Festival in Fürth

Leseempfehlung: “Das Vorzelt zur Hölle” von Tommy Krappweis

“Zu Hause hatte ich damals übrigens auch eine Schallplatte, und zwar das »Lied der Schlümpfe« von Vadder Abraham. Leider handelte es sich dabei um eine Single, und Singles waren nun mal immer so schnell vorbei, dass man das Legobauen laufend unterbrechen musste, um den Tonarm wieder geräuschvoll an den Anfang der Platte zu schmettern. Darum ging ich ziemlich rasch dazu über, die Single in dem langsameren Tempo für Langspielplatten abzuspielen. Das hatte den Vorteil, dass das Lied deutlich länger dauerte und ich somit auch nicht mehr so oft aufstehen musste. Der Nachteil war jedoch unüberhörbar: »Dööör Flööötooonnnschlumpfff föööngggdd onnnnn …« Vielleicht war das der Grund, warum ich kurz darauf meine erste Langspielplatte geschenkt bekam.”

“Umso überraschter waren wir, als Claudia mit einer Freundin im Schlepptau bei Sonnenuntergang an unser Zelt klopfte, wo wir gerade um den Kocher kauerten wie Gollum am Fischteich und die zweite Dose Ravioli erhitzten.”

Leseempfehlung: “Er ist wieder da” – Roman von Timur Vermes

Und meine Kindle-Zitate:

“»Es geht«, sagte ich entrüstet, »um Deutschland!« »Blöd«, sagte sie, und glotzte wieder in ihren Bildschirmapparat. »Und was ist mit Henndi?« »Ich! Weiß! Es! Nicht!«, schrie ich wütend und marschierte entnervt in mein Zimmer, um meine Fernsehstudien fortzusetzen. »Die ist wahrscheinlich vor Gericht, weil sie ihre Ausbildungsstätte verloren hat!”

“Wer ist verantwortlich? Wer hilft dem deutschen Arbeiter in der Not? Zu wem sollen sie gehen? Hilft der Vorgesetzte? Nein, denn der da schickt die Leute zu dem da und der wieder zu jenem! Und ist das ein Einzelfall? Nein, das ist kein Einzelfall, sondern eine schleichende Krankheit überall in Deutschland! Wenn Sie heute eine Tasse Kaffee kaufen, wissen Sie noch, wer dafür die Verantwortung trägt? Wer diesen Kaffee kocht?

“»Ihr erkennt gute Inhalte nur noch daran, dass der Typ oben auf der Bühne mehr grinst als die Leute unten im Publikum. Sehen Sie sich in unserer Comedy-Landschaft doch um: Kein Mensch kann mehr eine Pointe setzen, ohne dass er sich dabei halb kranklacht, damit jeder merkt, wo die Pointe ist. Und wenn mal einer halbwegs die Fassung bewahrt, dann blenden wir das Gelächter aus dem Hintergrund ein.”

“»Nein«, sagte ich beruhigend, »das ist schon in Ordnung. Ich erwarte von keinem Volksgenossen Perfektion. Ich erwarte nur, dass er sein Bestes gibt, ein jeder auf seinem Posten. Und Sie scheinen mir auf einem ausgezeichneten Wege dazu. Aber bitte, tun Sie mir einen Gefallen: Schreien Sie nicht mehr!”

“»Das war mein Fehler«, sagte Frau Elke, »aber wir kriegen ihn schon wieder hin.« Das gefiel mir. Keine falschen Ausflüchte, keine Ausreden, sondern standhaft sich zu Fehlern bekennen und diese eigenverantwortlich ungeschehen machen – es war immer wieder erfreulich, dass auch in den vergangenen Jahrzehnten das deutsche Rassegut nicht vollkommen im demokratischen Erbsumpfe versunken war.”

“»Mein liebes Fräulein Krömeier«, sagte ich, »ich persönlich halte die kurze Lederhose für die männlichste Hose, die es gibt. Und wenn ich eines Tages wieder Oberbefehlshaber der Wehrmacht bin, werde ich eine ganze Division mit diesen kurzen Hosen ausrüsten. Und mit Wollstrümpfen.”

“Ich hingegen denke oftmals, wenn ich ein ungünstiges Bild von jemandem in einer Illustrierten entdecke, wie er das Gesicht verzieht oder dergleichen: Wer weiß, wie der Fotograf gerade wieder ausgesehen hat.”

“Und ohne eine gefestigte Weltanschauung ist man in der modernen Unterhaltungsindustrie selbstverständlich ohne jede Chance und fernerhin auch ohne Daseinsberechtigung, das Weitere regelt dann die Geschichte.”

“Lediglich das Aussehen war verbesserungswürdig. Nicht, dass sie nicht gepflegt gewirkt hätte, aber dieses aller Freundlichkeit zum Trotze doch recht düstere Auftreten, diese fast ein wenig todesnahe Bleichheit war einer so fröhlichen, lebensbejahenden Bewegung, wie sie der Nationalsozialismus unbestreitbar darstellt, wenig förderlich. Andererseits muss ein Führer über derlei auch hinwegsehen können.”

“Hier geht es um das Ansehen des Deutschen Reiches und in diesen Räumen auch der deutschen Frau! Wenn hier jemand vorbeikommt, möchte ich, dass er den Eindruck eines geordneten Staates hat und nicht …« Weiter kam ich nicht, weil aus dem Auge von Fräulein Krömeier erst eine Träne lief und dann aus dem anderen Auge auch eine und dann überhaupt sehr viele Tränen. Es sind genau diese Momente, die ein Führer im Kriege meiden muss,(…)”

“»Es heißt Volksgenossen«, sagte ich. »Ein Kamerad ist jemand, mit dem man im Schützengraben war. Ich sehe hier mit Ausnahme meiner Wenigkeit niemanden, auf den das zutrifft. Sehen Sie das anders?«”

“Ich hatte selbstverständlich angenommen, die Russen hätten in ihrem Machtbereich alles geschleift, was Zeugnis von unserer Vergangenheit ablegte, aber gegen den Stahlbeton der Organisation Todt hatten sie natürlich keine Chance. Man hat sogar die Flaktürme in Wien stehen lassen müssen, weil man sie einfach nicht sprengen konnte. Natürlich hätte man sie bis unter das Dach mit TNT vollstopfen können, aber Tamms, dieser Teufelskerl, hatte sie genialerweise mitten in die Wohngebiete gesetzt. Jetzt stehen sie immer noch da, Denkmäler deutscher Festungsbaukunst, beeindruckend düster.”

April – Kleinigkeiten im Tagebuch

April 01

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Hilfe benötigt. Der Mann und ich können uns nicht entscheiden, wohin es in den Urlaub gehen soll. Rahmendaten: 2 Wochen, Finanzen vorhanden, Zeitraum Mitte August – Ende September. Auswahl: Hüttentour Alpen Spreewald Floßfahren in M-V Wales/Cardiff/Portmeiron Kultur&Natur Stockholm Rom, ggf. mit Fernwandern Erbitten fundierte Meinungen. Vielen Dank.

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Haha! Spontantrip noch spontaner! Jetzt einfach in den nächsten Bus gesprungen und geschaut, wo wir rauskommen.

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April 02

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daily B7

Sarcophagus

Dayna: We need sleep, all of us. Even you need sleep, Tarrant. Tarrant: And it’ll all look better in the morning. Avon: If it does, you can assume you’re on the wrong ship.

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Will mir eine Perücke kaufen (fürs Musical, aber auch z.B. für SCA-Events unter die Kopfbedeckung). Brauche eure Meinung. Rot? http://songmics.de/neu-perucke-rot-gelockt-64cm-lang-haar-wigs-weiblich-wff049.html oder Blond? http://songmics.de/neu-perucke-blond-glatt-58cm-lang-haar-wigs-weiblich-wff236.html

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Theater. Mit Ksch. Adeline Schebesch. (= Kammerschauspielerin). Wir im Zuschauerraum, sie auf der Bühne.

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Das war ein toller Theaterabend! Empfehlung! Adeline Schebesch “Letzte Stunden” im Staatstheater Nürnberg.

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April 03

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daily B7

Powerplay

(Avon and Dayna find a guard with a knife in his back) Avon: That’s a difficult way to commit suicide. Dayna: Perhaps he was cleaning it and it went off.
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April 04

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River Song und River Tam. Die zwei überbewertetsten Frauen auf dem TV-Schirm. Wenn noch jemand seine “ach so wichtige” Rolle River nennt, fürchte ich, hat sie kein leichtes Spiel mit mir, weil ich sie von vornherein nicht mag.

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daily B7

Bounty

Jenna: It could be an injured pilot. Avon: It could be a trap. Gan: It’s not a very good one, then. We’re suspicious of it already. Avon: The test is not whether you are suspicious but whether you are caught.

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Das erste Mal selbst Senfeier gemacht. Boerpsla.

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Das Tiefenentspannungsbad stinkt zwar wie schlimmstes “Nuttendiesel” (sorry, ich kenn nur den Begriff), aber wirkt. Bin extrem entspannt. Geist und Körper.

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April 05

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So. Jetzt war ich fleißig. Exchequer Reports und Daten der Central Region überprüft, gesammelt, aufbereitet, weiterverschickt, abgefragt, … Hätte gerne mal ein Lob.
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Unglaublich. Im Zug. Vierersitz. Ein Mann sitzt am Fenster, seine Tasche auf dem Stuhl neben ihm, seine Beine soweit ausgestreckt, dass der gegenüberliegende Gangplatz kaum besetzbar ist. Mir egal. Meine Tasche kommt auf den Fensterplatz ihm gegenüber, ich auf den Gangplatz unter Berücksichtigung seiner ausgestreckten Flosse und dem Bemühen, sie nicht zu berühren. Zwei Personen schräg gegenüber auf einem Viererplatz, sollte doch gehen, oder? Er: steht auf, wirft die Bananenschale weg, schnappt sich Tasche und Sitzkissen (ja er hatte ein Sitzkissen unterm Poppes) und sucht sich einen neuen Platz. Einen Vierer natürlich. Ich bin ja versucht, ihm zu folgen.

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really really pissed at the moment

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April 06

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Wir sind Helden. Ich verstehe immer “Bitte gib mir nur ein Ohr” Singen die das wirklich?

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Dürfen eigentlich Nichtgewerkschaftsmitglieder auch streiken, wenn die Gewerkschaft zu Streiks aufruft? (re: amazon)

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daily B7

Deliverance

Avon “Imagine you’re standing on the edge of a cliff.” Blake “As long as you’re not standing behind me.”

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Ah, Vila, you got to love him:

Deathwatch

Cally: “Have patience!” Vila: “Why? It only gets you older.”

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April 08

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Oh Gott, was ist dieses helle gleissende Licht? Doch nicht etwa? Sonne?
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daily B7

Assassin

Tarrant: Good is he? Avon: You can imagine how much it pains me to use the word ‘infallible’. Tarrant: Oh, come on. No-one’s infallible. Avon: Alright, then, he’s not infallible. It’s just that up till now he’s never failed.

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Gelb! Gelb! Ich bekomme ein sonnengelbes Dirndl! *freu* :) :) :) (eBay ist dein Freund, 25 Euro).

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April 09

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daily B7

Breakdown

Avon: I’m finished. Staying with you requires a degree of stupidity of which I no longer feel capable. Blake: No, you’re just being modest.
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Es gibt etwas sehr Positives am Umstand, dass man in seinem Leben gemobbt wurde. Es ist einem danach ziemlich egal, was Andere über einen denken. (Meist jedenfalls. *g*) Und das führt dazu, dass man Vieles macht, was von anderen als seltsam angesehen wird. Tanzen, naja, unkoordiniert hüpfen, im Regen zum Beispiel. *ggg*

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April 10

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Mein neues Renaissancekleid ist da, nachdem mein einmaliger Mann gestern extra noch mal aus dem Haus gegangen ist, um das Paket zu holen, während ich in einer Mitgliederversammlung der Cadolzburger war. Vielen Dank an den besten Ehemann von allen!
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daily B7

Star One

Vila: Avon, this is stupid! Avon: When did that ever stop us?

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Ich glaube, ich muss so was auch mal mit meinen alten Bildern machen. http://pinterest.com/pin/69665125458483974/

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April 11

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Kurze Frage an die Schneider. Das Oberteil meines Renaissancekleides, eine Art Mieder, ist etwas zu weit im Brustbereich, sprich: steht vor den Achseln ab. Wie kann ich das quick & dirty loesen?
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Uff. Spirituelle Texte und Lieder raussuchen. Fertig. Darauf jetzt erstmal Heavy Metal.

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daily B7

Trial

Jenna: Do you want to tell me why you’ve left most of the southern hemisphere off the search pattern? Avon: I don’t believe that Blake can think and swim at the same time. It’s nothing but ocean down there.

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So, the music pieces for the Liturgy class are: 1 medieval, provencal, christian 2 Taize, multilingual, christian 3 modern, english, muslim 4 modern, melanesisch, atheist (?) 5 traditionell, russisch, orthodox 6 Bach, deutsch, christlich 7 18. Jh/modern, deutsch (orig. schwedisch), christlich (im weitesten Sinne)

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April 12

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daily B7

Headhunter

(Vila and Tarrant are stranded on Scorpio, without life-support) Avon: Orac? Orac: They must be left there! Avon: To die? Orac: There is no option. To reopen teleport contact could expose the base to undefined systems influence. Avon: Oh, you’ll have to do better than that, Orac, if you expect ME to KILL them.

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Ich weiss jetzt, warum es so wenig gut klingende deutschsprachige Lieder über Gott gibt. Die deutsche Sprache ist einfach zu hart klingend dafür.

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Oh! nicht nur gleißendes Licht, auch ein warmer Poppes! Frühling kommt! Nicht, dass ich noch die Wintermütze wegpacken muss!

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April 13

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Ich habe den besten Ehemann der Welt. Danke. (Gott, bin ich froh drüber.)
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April 15

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daily B7

Mission to Destiny

Cally: My people have a saying: A man who trusts can never be betrayed, only mistaken. Avon: Life expectancy must be fairly short among your people.

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April 16

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Morgenlektuere. Annika (Reporterin) schreibt auf fb, die Welt wäre sprichwörtlich in die Luft gegangen. Ich so: huch? Nordkorea? Vulkan? Tsunami? Schlage die Zeitung auf, die ich nur schnell aus dem Kasten gezogen habe. “Anschlagserie erschüttert Boston”. Ich so: Och, schon wieder!
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Möff! “We can confirm that your back issue was requested yesterday.”. Nein Leute, bestellt habe ich das am 25. März! Gestern habe ich nachgefragt, wo es bleibt. Und jetzt soll ich noch mal 28 Arbeitstage warten. Unglaublich. Bin am Überlegen, das Abo gleich wieder zu kündigen. Any chance to get UK magazines from a german shop?

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daily B7

(you just have to love the series for the couple Blake/Avon!)

Trial

Avon: One of these days they are going to leave you. They were almost ready to do so this time. Blake: Yes, I thought they might be. Avon: You handle them very skilfully. Blake: Do I? Avon: But one more death will do it. Blake: Then you’d better be very careful. It would be ironic if it were yours.

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Wenig zu berichten. Juedisches Museum, Gustavstrasse, John Wayne. Jetzt heim und Nachrichten schauen.

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April 17

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Just read of A’s dad. I wouldn’t even know, when my family died. Like, the exact date for the death of my mother, grandfather and grandmother. Same goes for the birthdays, although they are a bit easier. Does this make me a bad person? I just try not to focus on dates, since after all, the people are dead anyway and if it hurts it won’t ask for a specific day, but an occasion. During the weekend I watched E reading the newspaper and us in the cozy flat and thought “I wish my granddad could have seen me at our wedding”. These moments. You know?

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Habe ein Lunchpaket vom Göttergatten bekommen. Mit Nachricht. So süß! Danke!

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So. Interne Stellenbewerbung ist raus. Ich muss jetzt mal was tun, statt immer zu meckern.

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daily B7

Trial

Jenna: What are you doing? Avon: It’s a detector shield. I’ve been working on it for some time. Vila: Everyone should have a hobby. What’s it do? Avon: It should keep us off everything but the federation’s close range visual scanners. Vila: You mean their long range detectors won’t pick us up at all? That’s brilliant, Avon, absolutely brilliant. It’ll never work.

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April 21

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1:30. nighty-night. good event.
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heimwärts mit TnT. schön war’s! jetzt baden, schlafen, Stimme ölen, zur Aufnahme fahren und trällern.

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April 22

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daily B7

Way Back (Episode 1/52)

Vila: You’re on your way to the penal colony on Cygnus Alpha, or you will be when the prison ship’s refueled. Try to look on the bright side. It must have something. None of the guests have ever left early. In fact, none of them have ever left at all. Blake: Why are you going there? Vila: They didn’t give me a choice. I steal things. Compulsive, I’m afraid. I’ve had my head adjusted by some of the best in the business, but it just won’t stay adjusted. Blake: A professional thief. Vila: More of a passion than a profession. Other people’s property comes naturally to me. Jenna: What’s the time? Vila: (pulls Blake’s watch out of his pocket) Just taking care of it for you while you’re unconscious. The place is full of criminals. Blake: (to Jenna) Thanks.

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April 23

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daily B7

Space Fall (Episode 2/52)

(and a nice introduction to our main heroes)

(Blake, the revolutionary, has a plan to take over the ship. But he needs Avon.) Blake: If you had access to the computer, could you open the door? Avon: Of course. Why? Blake: Just wanted to see how good you really were. Avon: Don’t try to manipulate me, Blake. Blake: Why should I try to do that? Avon: You need my help. Blake: Only if you could open the doors. Avon: I could open every door, blind all the scanners, lock out the security overrides, and control the computer. Control the computer and you control the ship. Blake: Then I do need your help. There’s a service channel that runs the whole length of the ship. Every compartment has an inspection hatch. Last one opens onto the computer section. Avon: Give me one good reason why I should help you. Blake: You’re a civilized man, Avon. On Cygnus Alpha that will not be a survival characteristic. Avon: An intelligent man can adapt. Blake: Or recognize an alternative. Avon: I already have one. Blake: A private deal with the ship’s crew to fake the running log? You’ve had four months to think about that. And it didn’t take you that long to figure out that they’d have to kill you to keep you quiet. Avon: Whereas you are offering me safety. Blake: I’m offering you the chance of freedom. Avon: Generous, considering mine will be the more important job. Blake: You’ll do it then? Avon: When? Blake: Now.
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April 24

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daily B7

Cygnus Alpha (Episode 3/52)

(this time I had to choose two dialogues, both Avon & Jenna, explaining their ideals and thoughts. Sorry for that, but we’re at the beginning of the series, so here’s a lot of good character work written in the script which is important for later episodes) (both on the seized alien ship “Liberator”)

Jenna: Is there a maximum range on this? Avon: Of course. I don’t know what it is though. Jenna: What would happen if you teleported someone beyond the maximum range? Avon: I imagine that they would appear momentarily in space, and then that their atoms would be scattered to the solar winds. Why don’t you go and do a little exploring. I’ll keep an eye on things here. Jenna: You wouldn’t be trying to get rid of me, would you? Avon: I have to get rid of Blake first. You’re next on my list. Jenna: That would have been very disarming if I didn’t know that you’d meant it. Avon? Avon: Yes. Jenna: Could you kill someone? Face to face I mean. Avon: I don’t know. You? Jenna: There’s one sure way of finding out.

AND #2:

(after Jenna told Avon to look out for a specific room on the spaceship, since he might find it interesting) Jenna: You found it then. Avon: (holding jewels) Do you know how much is there? Millions. Millions. And this is just a sample. There must be almost as much wealth in that single room as there is in the entire federation banking system. Look at it. Jenna: You could buy a lot of freedom with this. Avon: You could buy anything with this. Anything at all. Think of it, Jenna. There isn’t anything you couldn’t have. Jenna: What about Blake? Avon: What about him? Jenna: No. Avon: We could own our own planet. Jenna: We’re not leaving him there. Avon: We have to. He’s a crusader. He’ll look at all this as just one more weapon to use against the federation. He can’t win. You know he can’t win. What do you want to be? Rich or dead? We might never have this opportunity again. Jenna: An hour. We’ll wait an hour. If he’s not back by then we’ll leave. Avon: Why? Why wait? Jenna: Because that way I can convince myself that we gave him a fair chance. If he’s not back by then… Avon: Alright.

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April 25

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daily B7

Time Squad (Episode 4/52)

(The team still seems to have starting problems … ;) I like the definition of “discussion” … Oh, and did I mention that Avon can be a real nuisance?)

Gan: At least we know we can outrun them. Vila: Outrun them? In this, we can out stroll them. Avon: Don’t get too relaxed about it. They’ll keep on coming. Vila: We have the whole universe to hide in. Blake: Except that we’re not going to hide. Very soon now the federation ships will know exactly where we are. Or at least where we’ve been. Vila: I don’t follow you. Avon: Oh, but you do. And that’s the problem. Blake: Up until now we’ve only been a minor irritation to the federation. I think it’s about time we hurt them. Jenna: I don’t like the sound of that. Avon: Neither do I. I thought it was agreed we wouldn’t do anything without discussing it thoroughly. Blake: It was also agreed that anybody could opt out at any time. Just tell me when you want to leave. Avon: Oh, I will. But in the meantime, I think we have a right to know what it is you’re planning. Blake: Zen, set a course for Saurian Major. Speed standard by two. Zen: Speed and course confirmed. Avon: That falls a little short of my idea of a thorough discussion. Gan: We can talk and travel. We’re safer on the move. Avon: Another one who is prepared to let Blake do his thinking for him Blake: ENOUGH, AVON!
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April 26

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Bleierne Traeume und zwei Ohrstoepsel hielten mich gefangen im Land der unbegrenzten Phantasie und Glueckseligkeit. Habe sie dennoch bezwungen. Guten Morgen!
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daily B7

The Web (Episode 5/52)

(Not a lot of awesome dialogues, so I chose this one for introducing Zen, the board computer of the alien, rather organic, spaceship. We remember that it was taken by our bunch of crimi … ah, heroes. There’s a bomb aboard.)

Zen: Repair monitors report explosive device attached to primary power channel. Blake: Where? Zen: Hold 3, Access Duct 7 Blake: Well, can’t the automatics neutralize it? Zen: No. Blake: Why not? Zen: There is no damage. Avon: Computer logic. Until the bomb explodes, there’s nothing for the repair system to repair. Zen, can you reprogram the automatics? Zen: Preemptive interference in crew activity is forbidden. Blake: Oh, he’ll clear up after us, but he won’t stop us making the mess. Avon: (running after Blake) You made this mess. Jenna: (yelling after him) We’re all in this, Avon. Avon: (yelling back) Yes, aren’t we?

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Family tree of the British Royal Family all the way back to 1066- This is just cool. It’s zoomable and annotated.

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April 27

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daily B7

Seek-Locate-Destroy (Episode 6/52)

(Ah! Servalan! Traum vieler schlafloser Nächte, most sexy villain in white (!) clothes, elegant, striving and evil. Und natürlich Travis, Blake’s Nemesis. Man braucht irgendwann den bösen Gegenspieler, nicht wahr?)

(Blake describing being caught by Travis) Blake: We made no attempt to resist arrest. There was no point. We had no chance. I said to Travis, “We will offer no resistance.” And he just stared at me. And then he ordered his men to open fire. Everybody was diving for cover that wasn’t there. I ran. I found myself grappling with a guard. I managed to get his gun away from him, and then I was hit in the leg. But as I went down, I saw Travis. And I fired. I saw him fall. I was sure I’d killed him. Jenna: What happened then? Blake: Oh, they did a memory erase on me, set up a show trial, had me confess, made me explain that I’d been misled, my political ideas were mistaken. Enough people believed me. The whole resistance movement collapsed. After that the federation kept me around as a reformed character, a sort of ideal model citizen exhibit. Of course, I didn’t know that at the time. No, it’s only since almost exactly the same thing has happened again, that the memory erase has begun to fade, and I can remember. Avon: Do you remember enough to recognize Travis again? Blake: The man who killed twenty of my friends? Oh yes, I’ll recognize him.

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April 29

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Fortune Cookie: Feeding a cow with roses does not get extra appreciation.

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daily B7

Mission to Destiny (Episode 7/52)

(Avon’s first opportunity to punch out a woman.)

Mandrian: There are plenty of ready markets for the neutrotope. If it was stolen, a man could be wealthy beyond imagining. That thing is a temptation even for those of us with homes, families, and lives at stake. You have nothing at stake. Nothing to lose. Avon: It is frequently easier to be honest when you have nothing to lose. Blake: Responsibility for the neutrotope belongs to all of you. There is a risk that if you entrust it to me I may fly off, never to be seen again. You have to weigh that chance against the effects a year’s delay would have on the possibility of your planet’s recovery. We made the offer. The choice is up to you. Cally: Remember that Avon and I will be staying. We will regard ourselves as hostages against Blake’s return. Avon: Thank you, Cally. What a clever idea. (sarcastically) Cally: Blake will return. Avon: You can bet your life on it. In fact, you’ve just bet both our lives on it.

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Gott, bin ich froh, dass es morgen in den (Kurz-)Urlaub geht

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Zum Thema Frauenquote …
“ZDF – Toll! Satire von Doyé und Wiemers” in der TV-App dailyme: http://dailyme.de/openshow/108

April 30
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daily B7

Duel (Episode 8/52)

(a half naked woman and a very philosophical episode. Und einer der schönsten Sprüche von Avon überhaupt zum Thema Warten / sich um jemanden/etwas kümmern.)

Vila: Have you thought of another plan? Avon: Yes, I’m going to get some sleep. Vila: How can you sleep with all this happening? Avon: All what happening? Blake is sitting up in a tree. Travis is sitting up in another tree. Unless they’re planning on throwing nuts at one another, I don’t see much of a fight developing before it gets light. Gan: You’re not involved, are you Avon? You ever cared for anyone? Vila: Except yourself? Avon: I have never understand why it should be necessary to become irrational in order to prove that you care, or indeed why it should be necessary to prove it at all. (Avon leaves) Vila: Was that an insult or did I miss something? Cally: You missed something.
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