Nach dem Vanillekrapfen gestern mittag gab es abends noch ein Sellerieschnitzel mit Tomatensoße. Die Panade war mit Ei, aber das Schnitzel wurde schon am Montag hergestellt und ich sehe nicht ein, Lebensmittel wegzuwerfen.
Abends nach der Chorprobe gibt es bei uns oft Weißbrot, Saft, Wein und Käse sowie Süßes. Meist, weil Irina etwas mitbringt, nachdem sie nicht dazu kommt, vorher zu Abend zu essen. Gestern war es etwas ausgewachsener: zwei Geburtstage, eine Hochzeit und eine Geburt wollten gefeiert werden. Und da wir uns immer nur zweiwöchentlich sehen, stand eine ganze Menge auf dem Buffet. Für mich gab es Sekt (ist mir momentan egal, ob mit Gelatine geklärt oder nicht, so weit gehe ich (noch) nicht), Wasser, Saft, Brot (auch da habe ich nicht nach den Bestandteilen gefragt), eingelegte Zwiebeln, frische Tomaten und eine Tomate in Öl. Und einen Teelöffel Schafskäse. Im Nachhinein hat der gar nicht so gut geschmeckt. Ich glaube, nächstes Mal bringe ich mal Hummus mit oder sowas. Irgendeine kleine Dose Veggie-Aufstrich.
Aber nun zu heute. Ich bin mit zwei Dritteln des Buches von Alicia Silverstone durch. Etwas mehr zum Buch später, aber heute früh wollte ich mal etwas ausprobieren, was sie für “Superheroes” (i.e. für Makrobiotiker, wenn ich das richtig interpretiere) empfiehlt. Nämlich Suppe zum Frühstück. Misosuppe, genaugenommen. Ich mag Misosuppe, ich finde sie toll als Vorspeise (frisch im Japan-Restaurant mit ein paar Tofustückchen, hmm), und ich habe tatsächlich noch zwei Fertigpackerl daheim gehabt. Heute morgen also in der Küche:
a) Kaffee kochen. Ich werde ab Montag versuchen, unter der Woche auf Getreidekaffee umzusteigen, damit die “Droge” nicht überhand nimmt. Und Getreidekaffee mag ich eh.
b) kochendes Wasser in ein Marmeladenglas auf meine Misopaste geben, 250 ml.
c) nur zur Sicherheit – mein kleines Marmeladenglas zu einem Drittel füllen, heute mal mit Couscous statt Bulgur, Kokosflocken dazu, Orangeat dazu. Mit Wasser aufgießen, schütteln.
Ich hab’s versucht. Ganz ehrlich, ich hab’s versucht. Ich habe sogar vorher ein Glas warmes Wasser getrunken, damit mein Magen nicht völlig überrrascht ist, wenn plötzlich warme würzige Flüssigkeit statt Kaffee kommt.
Ja. Je nun. Hat nicht so geklappt. Ich habe die Suppe dann einfach mit eingepackt und werde sie heute mittag trinken. Momentan brauch ich noch was anderes zum Frühstück. Immerhin, und das rechne ich mir hoch an, kümmere ich mich inzwischen überhaupt um Frühstück, auch unter der Woche, und es ist kein süßes Teilchen vom Bäcker.
Und jetzt gibt’s den Couscous.
Hm, deine Misosuppe klingt ja exotisch
Ich hab auch The Kind Life gelesen und experimentiere gerade etwas mit makrobiotisch und so… kannst ja mal auf meinem Blog vorbeischauen http://achtungpflanzenfresser.wordpress.com/
Liebe Grüße
Jane